Was ist UniERM nicht?

  • „fertig“, auf Grund des UniERM Konzeptes wird das Projekt auch nie „fertig“ werden.
  • eine „fire and forget“ Lösung, UniERM erfordert den Willen Herausforderungen unkonventionell zu lösen und die Eigenverantwortung dies auch durchzuführen.

Projektverlauf

Juni 2010
Umstellung der UniERM Webpräsens und Umbau der Dokumentation für die aktuelle UniERM Version

Februar 2010
Fertigstellung der ersten Webpartbasierenden Version und Einführung bei Projektpartnern

Sommer 2009
Beginn der Entwicklung einer neuen modularen Oberfläche auf Webparttechnologie für die individuelle Gestaltung der Clientanwendung
Ausbau der Rechteorganisation auf Webpartbasis

April 2009
Erstes Release des UniERM Kassenprogramms (Point of sale)

März 2009
UniERM® stable unter der UniERM Public License veröffentlicht

Februar 2009
Einführung des UniERM® LVS im Hause Kyosho Deutschland GmbH

Herbst 2008
Erstellung eines Importprogramms für Stammdaten aus Fremdsystemen

Sommer 2008
Veröffentlichung der ersten stable Version an Projektpartner

Sommer 2007
Veröffentlichung der ersten alpha Version

März 2007
Start der betriebsinternen Verwendung von UniERM als Warenwirtschaft

Dezember 2006
Veröffentlichung der ersten Previews für Interessierte

Juni 2006
Umsetzung der Projektierung in Programmmodule

Januar 2006
Projektbeginn und Start der Projektierungsphase

Das UniERM® Konzept

Das Problem

Aus der Historie ist es wohl jedem bekannt, dass Unternehmenssoftware nicht durch individuelle Anpassbarkeit glänzt und dass eigentlich eine Standardsoftware nie hundertprozentig die Unternehmensbedarfe abdeckt. Auch kennen viele das Problem der völligen Abhängigkeit von dem Anbieter der eingesetzten Unternehmenssoftware. Diese Abhängigkeit ist um so bedenklicher, da ein Warenwirtschaftssystem das zentrale Nervensystem Ihrer Firma darstellt. Die Effizienz, die Zukunftsfähigkeit und viele andere wichtige betriebliche Faktoren werden maßgeblich durch die eingesetzte betriebliche Organisationssoftware beeinflusst. Kann man sich hier eine vollständige Abhängigkeit von einem betriebsfremden Anbieter erlauben?

Standardsoftware versucht alle alle denkbaren Funktionalitäten in einem Programm zu vereinen um so eine möglichst große Kundengruppe zu bedienen, was zu überladenen Lösungen führt.

Problematiken bei der Nutzung von Standardsoftware:

  • undurchschaubare Programmkomplexität für den Nutzer
  • hoher Kosten-/Zeitaufwand für Änderungen an den Programmfunktionalitäten
  • hoher Pflegeaufwand bei individuellen Anpassungen
  • hoher Schulungs- / Einarbeitungsaufwand
  • durch das „closed source“ Konzept vollständige Abhängigkeit von dem Anbieter

Die Idee

Hier setzt UniERM an. Die UniERM Lösung bietet eine so flexible Programmarchitektur, das jede beliebige Unternehmensstruktur hiermit abgebildet werden kann. Das dies natürlich in der Regel nicht "Out of the box" funktioniert gilt sicher auch für das UniERM Projekt, jedoch haben Sie mit UniERM die Möglichkeit kosten bewusst ein System anzupassen und nach Ihren Bedürfnissen zu erweitern ohne sich von kommerziellen Anbietern auf ewig abhängig zu machen. Denn sollten Sie den UniERM Weg beschreiten, so erhalten Sie alle Quellcodes zu ihrer freien Verfügung. Wir bieten Ihnen "nur" die professionelle Wegbegleitung mit den entsprechenden Dienstleistungen.

Wir gehen nach dem 80/20 Prinzip vor. Mit zwanzig Prozent des Aufwands erzielen wir bereits achtzig Prozent der Funktionalität. Durch die modulare Struktur von UniERM wird gewährleistet, das die Kernfunktionalitäten (80%) von UniERM update fähig bleiben und Ihre Investitionen für individuellen Anpassungen/Erweiterungen (20%) geschützt werden.

Mit UniERM investieren Sie in die Optimierung Ihrer Unternehmensorganisation und nicht in Anlagegüter oder Lizenz-mieten!

Unser Leitgedanke bei der Entwicklung der UniERM ist, das die Unternehmenssoftware nicht einfach das bestehende Belegwesen einer Firma starr abbilden soll, sondern immer die benötigte organisatorische Struktur hinterfragt und diese in optimierter Form dann vorgangsbasiert abbildet. Das heißt mit der Nutzung von UniERM sollte auch immer ein betrieblicher Optimierungsprozess einher gehen. Bei dieser Optimierung wollen wir Sie als Partner unterstützen. Sie werden überrascht sein, wie viele "unnötige" Prozesse und Abläufe aus der Historie in Unternehmen durchgeführt werden, welche oftmals nur aus Gründen der "nicht Abildbarkeit" in der bestehenden Unternehmenssoftware erzeugt wurden, oder noch aus Zeiten der Papierorganisation stammen.

UniERM ist nicht nur ein Warenwirtschaftssystem, sondern auch eine Philosophie.

Ein flexibles Grundkonzept

UniERM kennt keine fest definierten beleghaften Daten und deren steife Datenstruktur. Alle Geschäftsvorfälle in einem Unternehmen werden von UniERM nur als "Vorgang" definiert, gleichgültig ob gerade eine "Rechnung" oder ein "Telefonanruf" anfällt. Für betriebswirtschaftlich relevante Betriebsvorfälle definiert UniERM nur vier Unterscheidungskriterien, beliebig viele Vorgangsstati und bedingungsgesteuerte Ereignisse.

Da UniERM "nur" Vorgänge und deren Verbindung untereinander betrachtet können beliebige Vorgangstypen (z.B. Rechnung, Angebot, Gutschrift usw.) zueinander in Verbindung gebracht werden, so bleibt der Gesamtzusammenhang der Abläufe erhalten.

Eine skalierbare Infrastruktur

UniERM ist für den Standard Arbeitsplatz (Client) als reines Webprogramm ausgelegt, d.h. es muss keinerlei Software installiert werden und Sie können UniERM mit jedem beliebigen Betriebssystem, welches einen Webbrowser vorausgesetzt nutzen.

Server seitig wird zur Zeit noch ein Microsoft Betriebssystem vorausgesetzt, später soll jedoch ein wahlweiser Betrieb auch mit Linux als Serversystem möglich sein.

Die UniERM Infrastruktur kann beliebig skaliert bzw. erweitert werden, vom "Einzelplatzsystem" bis hin zum Web/SQL Cluster sind alle Stufen möglich. Mit UniERM ist sichergestellt, das die Unternehmenssoftware mit Ihren Anforderungen wächst!

Warum wir das machen?

Durch unsere Arbeit am Kunden werden wir immer wieder mit den alltäglichen  Problematiken der "normalen" WaWi's konfrontiert und von unseren Kunden um Problemlösungen gebeten. Hieraus resultieren in der Regel Lösungen nach dem Stil "Flickenteppich", da wie in dem Punkt "Das Problem" bereits beschrieben eine sinnvolle integrierte Lösungsfindung mit den Anbietern von Standardsoftware nicht möglich ist.   Wir haben nicht mit der Entwicklung von UniERM begonnen, um das "tausend und erste" WaWi Programm zu erzeugen, sondern um eine Basis für Firmen und Unternehmer zu schaffen, welche unsere Erfahrungen mit Unternehmenssoftware teilen und welche bereit sind diese Situation aktiv zu verändern.

Und nicht zuletzt haben wir Spaß an unserer Arbeit und wollen die Früchte dieser nicht im stillen Kämmerlein halten, sondern uns mit gleichgesinnten stärken und befruchten.